Ausschreibungs-ID: fb20-0283-wmz-2022

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Eintrittstermin:
nächstmöglich

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Bewerbungsfrist:
19.02.2023

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Entgeltgruppe:
E 13 TV-H

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Befristung:
3 Jahre

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Umfang:
Teilzeit (65 %)

Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Medizin, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, AG Molekulare Strahlenbiologie, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre, soweit keine Qualifizierungszeiten anzurechnen sind, eine Teilzeitstelle (65 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Die Philipps-Universität ist Partner des BMBF-Verbundprojekts „Biologische und physikalische Optimierung der Partikelstrahlen: Strahlenschutz für den Patienten“ (PARTITUR, FKZ:02NUK076B) unter der Leitung von Prof. K. Zink und Dr. U. Theiß. Im Rahmen dieses Projekts sind insgesamt 7 Stellen an 5 Partner-Sites zu besetzen.

Mit dem Verbundprojekt PARTITUR soll am Marburger Ionentherapiezentrum (MIT) langfristig eine effektive Behandlung für das Lungenkarzinom (NSCLC) etabliert werden. Das Teilprojekt „Immunogenität nach 12C-Bestrahlung“ hat zum Ziel, die Wirkung einer Kohlenstoffionenbestrahlung auf die Immunogenität des Tumors sowie dessen Mikroumgebung zu bestimmen, um damit die strahlenbiologischen Voraussetzungen für den Einsatz einer Radioimmuntherapie zu erarbeiten. Von Interesse ist insbesondere der Einfluss auf Signalwege, welche zur PD-L1 Expression führen, Veränderungen in den Immunzellpopulationen, sowie die Evaluation von immun-assoziierten Faktoren.

Siehe auch aktuelle Publikationen: Schötz et al Cell Death Dis. 2021 sowie Tiwari et al. Front.Onc. 2022.

Dieses Projekt ist zusammen mit den Projekten „DSB-Reparatur“ und „Targeting“ Teil der biologischen Optimierung der Partikelstrahlen und wird in enger Vernetzung durchgeführt.

Die Arbeit wird begleitet durch eine umfangreiche Einarbeitung, enge Betreuung mit regelmäßigen Besprechungen, Teamsitzungen und Projektmeetings.

Ihre Aufgaben:

  • Durchführung von Assays im Kokulturmodell sowie Untersuchungen an frischen Tumorproben (ex vivo-Assay)
  • Proteinanalytik (z. B. Western Blot, ELISA) und Untersuchungen der Genexpression (RT-qPCR)
  • Multicolor-Durchflusszytometrie
  • Immunfluoreszenzfärbungen von Zellen und Tumorschnitten mit mikroskopischer Auswertung (Weitfeld, semi-konfokal, konfokal)
  • Präsentation der Daten auf internen Retreats sowie nationalen und internationalen Kongressen und Erarbeitung von hochrangigen Publikationen

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) in einem (human)biologischen Fach
  • hohes Engagement und Interesse an der präklinischen und interdisziplinären Tumorforschung
  • Eigeninitiative und Verantwortungsbewusstsein
  • Freude am selbstständigen und engagierten wissenschaftlichen Arbeiten sowie große Teamfähigkeit
  • sehr gute Kenntnisse in englischer und deutscher Sprache
  • Kenntnisse von MS-Office-Programmen sowie Statistikprogrammen
  • Kenntnisse in der Durchflusszytometrie / Mikroskopie / ex vivo-Assay sind von Vorteil

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung im Rahmen einer Promotion wird erwartet.

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stellen für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung.

Kontakt für weitere Informationen

Dr. Ulrike Theiß (geb. Schötz)
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+49 6421-28-21978

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ulrike.schoetz@uni-marburg.de

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Ihre Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 19.02.2023 unter Angabe der o. g. Ausschreibungs-ID an den Fachbereich Medizin der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie, AG Molekulare Strahlenbiologie, Dr. Ulrike Theiß, Hans-Meerwein-Str.2, 35043 Marburg oder in einer PDF-Datei an ulrike.schoetz@uni-marburg.de.

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