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Ausschreibungs-ID:
fb17-0007-wmz-2026


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Eintrittstermin:
nächstmöglich

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Bewerbungsfrist:
22.03.2026

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Entgeltgruppe:
E 13 TV-H

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Befristung:
3 Jahre

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Umfang:
Teilzeit (50 %)


Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Biologie, Molekulare Embryologie, Arbeitsgruppe Prof. Dr. Annette Borchers, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf 3 Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine

Qualifizierungsstelle mit dem Ziel der Promotion

in Teilzeit (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen. 

Das Promotionsprojekt untersucht die Funktion des mit einem seltenen kraniofazialen Syndrom assoziierten Gens FBRSL1 während der embryonalen Entwicklung im Modellsystem Xenopus laevis. Ziel ist es, die molekularen Mechanismen zu charakterisieren, durch die trunkierende Varianten in FBRSL1 die neurale Entwicklung beeinflussen.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre
  • funktionelle Analyse von FBRSL1 in der Entwicklung und Differenzierung neuraler Zellen in Xenopus
  • Charakterisierung der dynamischen subzellulären Funktion von FBRSL1 in neuronalen Zellen 

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) in den molekularen Lebenswissenschaften, z. B. Molekularbiologie, Entwicklungsbiologie, Biochemie oder einem verwandten Fachgebiet
  • nachgewiesene praktische Erfahrung in der Planung, Durchführung und Auswertung von Forschungsprojekten mit Embryonen von Xenopus laevis
  • fundierte Kenntnisse der Entwicklungsbiologie von Xenopus, insbesondere:
    • Mikroinjektion (mRNA, Morpholino-Oligonukleotide, CRISPR/Cas-Komponenten)
    • Embryonale Mikromanipulation (Explanten, Transplantationstechniken)
    • Whole-Mount-In-situ-Hybridisierung
    • Analyse neuraler Musterbildungsprozesse und früher Neurogenese
    • Dokumentation und quantitative Auswertung embryonaler Phänotypen
  • Erfahrung im Umgang mit molekularbiologischen Standardmethoden (RNA/DNA-Extraktion, qPCR, Klonierung)
  • sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift zur aktiven Teilnahme an einer internationalen Arbeitsgruppe (Präsentationen, Publikationen, Diskussionen)
  • erwünscht ist Erfahrung in der Betreuung und Anleitung von Studierenden in Lehrveranstaltungen mit zell- und entwicklungsbiologischen Inhalten, z. B.:
    • Betreuung von Praktika mit Xenopus-Modellen
    • Anleitung bei Mikroinjektionen und In-situ-Hybridisierungen
    • Mitwirkung an Seminaren oder Übungen in Entwicklungs- und Zellbiologie
  • selbstständige, strukturierte und sorgfältige Arbeitsweise sowie Teamfähigkeit
  • ausgeprägtes Interesse an experimenteller Entwicklungsbiologie und neuraler Differenzierung 

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung wird erwartet.

Wir bieten:

  • Anbindung an ein interdisziplinäres, kooperatives Forschungsteam mit internationaler Sichtbarkeit
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten und persönliche Entwicklungsoptionen
  • kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (Landesticket)

Die Philipps-Universität unterstützt aktiv die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.



Kontakt für weitere Informationen
Stefanie Schäfer
Image +49 6421-28 21503
Image stefanie.schaefer@biologie.uni-marburg.de

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 22.03.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button.