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Ausschreibungs-ID:
fb01-0013-wmz-2026


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Eintrittstermin:
nächstmöglich

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Bewerbungsfrist:
06.09.2026

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Entgeltgruppe:
E 13 TV-H

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Befristung:
3 Jahre

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Umfang:
Teilzeit (75 %)


Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Rechtswissenschaften, Professur für Öffentliches Recht und Recht der Digitalisierung, Prof. Dr. Johannes Buchheim, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf drei Jahre, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine drittmittelfinanzierte Teilzeitstelle (75 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in oder Postdoktorand*in)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bis Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Dienstleistungen nach Weisung im Bereich des von der Deutschen Forschungsgesellschaft geförderten juristisch-philosophischen Forschungsprojekts „Desinformation als Anfechtung der Meinungsfreiheit – Spannungen zwischen Ansprüchen evidenzbesierter Meinungsbildung“. Das Projekt ist ein Teilprojekt des DFG Schwerpunktprogramms „Rethinking Disinformation (Re:Dis)“, das aus Perspektive verschiedener Disziplinen Grundlagen der Desinformationsforschung gewidmet ist (vgl. näher https://www.philosophie.hu-berlin.de/de/forschung/re-dis/).
    • u.a. Unterstützung bei Recherche, Ausarbeitung und redaktioneller Betreuung von wissenschaftlichen Publikationsvorhaben im Kontext des Projekts
    • u.a. Organisation und Vorbereitung von Arbeitstreffen, Workshops und Konferenzen im Rahmen des Teilprojekts
    • aktive Teilnahme an Aktivitäten und Workshops im Rahmen des Schwerpunktprogramms Re:Dis
  • Vorbereitung und Ausarbeitung einer eigenen wissenschaftlichen Qualifikationsarbeit (Monographie) im Themenfeld des Forschungsprojekts, insbesondere zum Umgang des Rechts und der Meinungsfreiheitsdogmatik mit bewusst, erwiesen und/oder erweislich unwahren Tatsachenbehauptungen

Es handelt sich um eine befristet zu besetzende Qualifizierungsstelle zur Promotion (für Doktorand*innen) bzw. zum Erwerb weiterer wissenschaftlicher Kompetenzen (für Postdoktorand*innen; z. B. zur Vorbereitung auf eine nachfolgende Qualifikationsphase). Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • Erstes Juristisches Staatsexamen mit Prädikat (mindestens „vollbefriedigend“ im Staatsteil und im universitären Schwerpunktbereich) oder vergleichbar deutlich überdurchschnittlicher Abschluss (beste 20 Prozent) eines rechtswissenschaftlichen Hochschulstudiums im Ausland
  • Promotion (nur für Postdoktorand*innen)
  • sichere Beherrschung der deutschen Sprache in Wort und Schrift (mind. C1-Niveau) und
  • sichere Beherrschung der englischen Sprache in Wort und Schrift (mind. C1-Niveau)
  • interdisziplinäre Offenheit und Interesse an Begriffsarbeit, Grundrechtsdogmatik und wissenschaftlicher Arbeit sowie (Weiter-)Qualifikation auf diesem Gebiet
  • nach Möglichkeit über vergangene Tätigkeit an einer Professur oder Studienschwerpunkte ausgewiesenes Interesse an juristischen Grundlagenfächern, namentlich der Rechtstheorie und -philosophie

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung wird erwartet.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrer Bewerbung unbedingt auf der Seite www.re-dis.de über das Forschungsprojekt sowie über das DFG-Schwerpunktprogramm „Rethinking Disinformation“, dem das Forschungsprojekt angehört.

Wir bieten:

  • Gelegenheit, in einem grundlagenorientierten Projekt und interdisziplinär angelegten Forschungsschwerpunkt zu einem gesellschaftlich hochrelevanten Thema wissenschaftliche Erfahrungen zu sammeln
  • ansprechendes, über das individuelle Forschungsprojekt hinausgehendes wissenschaftliches Rahmenprogramm und Vernetzungsmöglichkeiten über Fach- und Universitätsgrenzen hinweg
  • attraktives Entgelt nach dem Tarifvertrag des Landes Hessen
  • flexible Arbeitszeitgestaltung und Möglichkeit zum mobilen Arbeiten im Rahmen der geltenden Bestimmungen
  • Betriebliche Altersvorsorge (VBL)
  • kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen (Landesticket)

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stelle für Hochschuldidaktik.



Kontakt für weitere Informationen
Prof. Dr. Johannes Buchheim
Image +49 6421-28 23151
Image buchheim@uni-marburg.de

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2 und 3 SGB IX) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte bewerben Sie sich mit den erforderlichen Unterlagen (Anschreiben, Motivationsschreiben unter Bezugnahme auf das Forschungsprojekt und das Schwerpunktprogramm, Lebenslauf, Zeugnis über den Studienabschluss, ggfs. Abiturzeugnis und weiteren relevanten Nachweisen) bis zum 06.09.2026 ausschließlich über den untenstehenden Bewerbungs-Button.