Ausschreibungs-ID: fb09-0022-wmz-2022

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Eintrittstermin:
01.01.2023

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Bewerbungsfrist:
02.10.2022

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Entgeltgruppe:
E 13 TV-H

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Befristung:
31.12.2025

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Umfang:
Teilzeit (75 %)

Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Germanistik und Kunstwissenschaften, Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas ist im Projekt „Regionalsprache.de“ (REDE) in der Arbeitsgruppe „Morphosyntax der deutschen Regionalsprachen“ zum 01.01.2023 befristet bis 31.12.2025, vorbehaltlich der Mittelbewilligung und soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine Teilzeitstelle (50 % der regelmäßigen Arbeitszeit) als

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (Doktorand*in)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt bei Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen nach der Entgeltgruppe 13 TV-H des Tarifvertrages des Landes Hessen. Die ausgeschriebene Stelle wird um eine 25 %-Stelle der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf im REDE-Projekt ergänzt. Eine Ausschreibung durch die Heinrich-Heine-Universität erfolgt nicht. Dienstort ist wahlweise Düsseldorf oder Marburg.

Im Langzeit-Akademieprojekt Regionalsprache.de (REDE), einem der bedeutendsten Digital Humanities Projekte in Deutschland, werden die geographisch bedingten Sprechweisen im Deutschen zwischen Dialekt und Standardsprache systematisch erforscht, analysiert und in einem sprachgeographischen Informationssystem (SprachGIS) dokumentiert. In der Arbeitsgruppe „Morphosyntax der deutschen Regionalsprachen“ steht die grammatische Variation im Vordergrund. Auf den*die Kandidaten*Kandidatin wartet ein motiviertes, kompetentes und humorvolles Team mit ausgezeichneter Infrastruktur.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Dienstleistungen in Lehre und Forschung, darunter die Aufbereitung, Klassifikation und sprachdynamische Analyse der erhobenen Daten
  • Unterstützung der Publikation eines „Syntaktischen Atlas der deutschen Regionalsprachen“
  • Promotion im Projektkontext mit einem qualitativen und/oder quantitativen Zugang zu den (morpho-)syntaktischen Daten
  • Beteiligung an inhaltlichen Diskussionen der Arbeitsgruppe und Entwicklung eigener Ideen zum laufenden Forschungsprozess
  • Unterstützung der Arbeitsgruppenleitung bei der Selbstverwaltung der Arbeitsgruppe

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) im Fach Germanistische oder Allgemeine Sprachwissenschaft, Geographie oder Informatik
  • Kenntnisse in der morphologischen und syntaktischen Beschreibung des Deutschen und Vorkenntnisse in Sprachvariation und -wandel
  • Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung (z.B. ein Promotionsprojekt in einem der zwei Schwerpunkte):
    • qualitative Analyse und Modellierung syntaktischer Phänomene in ihren strukturellen, geographischen, sozialen und historischen Variationsdimensionen und / oder
    • quantitative (geostatistische) Analyse und Modellierung des Zusammenhangs vorfindlicher syntaktischer Strukturen mit anderen sprachlichen sowie außersprachlichen Faktoren
  • Fähigkeiten zu selbständiger und Teamarbeit

Die Philipps-Universität unterstützt die professionelle Entwicklung von Nachwuchswissenschaftler*innen durch die Angebote der Marburg Research Academy (MARA), des International Office und der Stellen für Hochschuldidaktik und Personalentwicklung.

Kontakt für weitere Informationen

Dr. habil. Simon Kasper
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+49 6421-28 24998

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simon.kasper@staff.uni-marburg.de

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Reduzierung der Arbeitszeit ist grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen mit einem Motivationsschreiben (max. 1 Seite), einem aussagekräftigen akademischen Lebenslauf und den relevanten Zeugnissen bis zum 02.10.2022 unter Angabe der o. g. Kennziffer in einer PDF-Datei an dsa@staff.uni-marburg.de.

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