Ausschreibungs-ID: fb04-0009-wmz-2024

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Eintrittstermin:
nächstmöglich

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Bewerbungsfrist:
28.04.2024

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Entgeltgruppe:
bis E 14 TV-H

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Befristung:
4 Jahre

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Umfang:
Vollzeit

Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet vielfach ausgezeichnete Lehre für rund 22.000 Studierende und stellt sich mit exzellenter Forschung in der Breite der Wissenschaft den wichtigen Themen unserer Zeit.

Am Fachbereich Psychologie, Arbeitseinheit Klinische Paar- und Familienpsychologie, Prof. Dr. Melanie Fischer, ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet auf vier Jahre, mit der Option auf Verlängerung nach erfolgreicher Evaluation, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, eine

Qualifizierungsstelle mit dem Ziel der Berufbarkeit auf eine Professur (Postdoc)

in Vollzeit zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt je nach Qualifikation und Erfüllung der tariflichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 14 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Die Stelle bietet eine ideale Integration wissenschaftlicher und klinischer Tätigkeit im Sinne eines Scientist-Practitioner Modells. Im Rahmen der Stelle soll in enger Zusammenarbeit mit Prof. Fischer eine Schwerpunktambulanz „Zwangsstörungen im Familienkontext“ innerhalb der verhaltenstherapeutischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie-Ambulanz (KJ-PAM) der Philipps-Universität Marburg aufgebaut werden. Fokus ist die psychotherapeutische Behandlung Erwachsener unter Einbezug von Partner*innen und anderen Familienangehörigen (Kinder), mit dem Ziel innovative Interventionskonzepte weiterzuentwickeln und wissenschaftlich zu evaluieren. Kenntnisse in der therapeutischen Arbeit mit Paaren/Familien können im Rahmen der Stelle erworben werden. Die Stelle bietet zudem die Möglichkeit, eigene Forschungsschwerpunkte zu verfolgen. Die Einbindung in nationale und internationale Netzwerke, Teilnahme an nationalen und internationalen Tagungen sowie die Anfertigung von Publikationen und die Einwerbung von Drittmitteln werden aktiv unterstützt.

Ihre Aufgaben:

  • wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre (Lehrdeputat 2 SWS)
  • eigenständige Planung und Durchführung wissenschaftlicher Studien
  • wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung der Ergebnisse in internationalen Publikationen und bei Fachtagungen in deutscher und englischer Sprache
  • Aufbau der Schwerpunktambulanz „Zwangsstörungen im Familienkontext“ in der Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie-Ambulanz
  • Beteiligung an der Patient*innenversorgung der KJ-PAM, vorwiegend in der o. g. Schwerpunktambulanz

Es handelt sich um eine befristet zu besetzende Qualifikationsstelle mit dem Ziel der Berufbarkeit auf eine Professur (Habilitation oder Habilitationsäquivalenz). Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 2 WissZeitVG.

Ihr Profil:

  • gut bis sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar), abgeschlossene Promotion im Fach Psychologie
  • Publikationen in nationalen oder internationalen Fachzeitschriften mit Peer Review
  • Approbation als Psychologische*r Psychotherapeut*in (Fachkunde Verhaltenstherapie)
  • Zusatzqualifikation in Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (oder Approbation als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in) oder die Bereitschaft, die Zusatzqualifikation zeitnah zu erwerben
  • Erfahrungen in der Behandlung von Zwangsstörungen und in der therapeutischen Arbeit mit Paaren/Familien sind von Vorteil
  • hohes Maß an Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Organisationsfähigkeit und Eigenmotivation
  • sehr gute Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse

Die Bereitschaft zur eigenen wissenschaftlichen Qualifizierung wird erwartet.

Kontakt für weitere Informationen

Prof. Dr. Melanie Fischer
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+49 6421-28 23731

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melanie.fischer@uni-marburg.de

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Eine Besetzung des Arbeitsplatzes in Teilzeit sowie eine Reduzierung der Arbeitszeit sind grundsätzlich möglich. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Bewerbungs- und Vorstellungskosten werden nicht erstattet.

Bitte bewerben Sie sich bis zum 28.04.2024 über den unten stehenden Bewerbungs-Button.

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