Ausschreibungs-ID: Professur (W3) für Medizinische Biometrie und Biostatistik

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Eintrittstermin:
nächstmöglich

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Bewerbungsfrist:
31.07.2022

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Besoldungsgruppe:
W3 HBesG

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Befristung:
unbefristet

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Umfang:
Vollzeit

Die 1527 gegründete Philipps-Universität bietet exzellente Lehre für rund 22.000 Studierende. Mit Forschung in der Breite der Wissenschaft stellt sie sich den wichtigen Themen unserer Zeit.

An der Philipps-Universität Marburg ist am Fachbereich Medizin eine

Professur (W3) für Medizinische Biometrie und Biostatistik

zu besetzen.

Ihre Aufgaben:

Der/Die Stelleninhaber*in vertritt das Fach in Lehre und Forschung. Die Position ist mit der Leitung des zu gründenden Instituts für Medizinische Biometrie und Biostatistik innerhalb des Zentrums für Methodenwissenschaften und Gesundheitsforschung verbunden. Der wissenschaftliche Fokus der Professur liegt auf methodisch-statistischer Forschung mit einem anwendungsbezogenen methodischen Schwerpunkt, insbesondere auf dem Gebiet der statistischen Methoden für die Präzisionsmedizin, der Versorgungsforschung und/oder der Digitalisierung in der Medizin. Bei der Konzipierung und Evaluation klinischer Studien arbeitet die Professur eng mit dem Koordinierungszentrum für Klinische Studien (KKS) Marburg zusammen.

Zu den Aufgaben gehören die Lehre in Medizinischer Biometrie und Biostatistik in allen Studiengängen des Fachbereichs Medizin, die alle Projektphasen umfassende biostatistische Betreuung von Forschungsprojekten, die biometrische Beratung der Mitglieder des Fachbereichs einschließlich Doktorand*innen und Habilitand*innen, die Mitwirkung in den Weiterbildungsprogrammen wie dem Clinician Scientist Programm sowie die satzungsgemäße Wahrnehmung der biometrischen Expertise in der Ethikkommission. Die Mitwirkung an der Entwicklung des geplanten fachbereichsübergreifenden Zentrums für Digitalisierung in der Biomedizin und die Beteiligung an einschlägigen Studiengängen wird erwartet.

Ihr Profil:

Gesucht wird eine international anerkannte Forschungspersönlichkeit mit weit überdurchschnittlichen Publikationen und erfolgreicher Drittmitteleinwerbung in den o.g. Bereichen der medizinischen Biometrie und Biostatistik. Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium und eine Promotion in Statistik, Mathematik mit Schwerpunkt Mathematische Statistik, Biostatistik, Medizin mit Zusatzausbildung in Statistik oder eine vergleichbare Aus- und Weiterbildung. Erforderlich sind ebenso der Nachweis breiter Kenntnisse der Verfahren der angewandten mathematischen Statistik, langjährige Erfahrung in der Anwendung statistischer Methoden in der Medizin und in der Betreuung von medizinischen Forschungsprojekten (nachgewiesen durch hochrangige Publikationen in klinisch-wissenschaftlichen Zeitschriften) sowie das Zertifikat Biometrie in der Medizin der Deutschen Region der Internationalen Biometrischen Gesellschaft und der GMDS oder eine entsprechende Qualifikation.

Es wird erwartet, dass sich der/die Stelleninhaber*in aktiv in bestehende Verbundforschungsprojekte einbringt und an der Initiierung und Einwerbung neuer Verbundforschungsprojekte sowie an nationalen und internationalen Vernetzungen mitarbeitet. Die Position soll die Diversität in der Forschung und in der Lehre des Fachbereichs bereichern.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von den Bewerber*innen wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachbereichsübergreifenden Kooperation erwartet. Insbesondere werden eine standortübergreifende patientenorientierte klinische Forschung und die Beteiligung an gemeinsamen klinischen Studien vorausgesetzt.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 67 und 68 HessHG.

Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin/dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der Medizinerausbildung.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. In Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, werden Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Als familienfreundliche Hochschule unterstützen wir unsere Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Menschen mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2, Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bitte bewerben Sie sich über unten stehenden Button bis zum 31.07.2022 unter Beifügung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/de/fb20/fachbereich/services/formulare).

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